| „Die Farbenpracht im Bilde muss den Beschauer gewaltig anziehen, und zur selben Zeit muss sie den tiefliegenden Inhalt verbergen. (Wassily Kandinsky)
Jedoch ist es bei diesen Bildern von Painter 08 nicht nur die Farblichkeit, welche den Betrachter in seinen Bann zieht, sondern es sind die Kompositionen von impulsiver Farbge- bung gepaart mit dynamischer Formensprache. Diese Sujets werfen uns eine ursprüngliche Kraft entgegen, die sofort sichtbar wird, der man kaum entweichen kann. Die subjek- tiven Regungen der Expressionisten spiegeln sich hier in excessiver Weise wider.
Bei diesen Bildern spürt der Beschauer, dass der Malprozess zu einer unbewussten Handlung geworden ist. Die Intuition bestimmt den Vorgang. Eine wilde, gestische Dynamik, die einer explorierenden Seele entwichen zu sein scheint, bewegt sich im Fluss der Energien, welche trotz dessen eine gewisse Ritualisierung nicht ganz leugnen kann.
Die Abstraktionen verbergen mehr oder weniger deutlich gegenständliche Elemente. Menschen, die in das Leben geschleudert oder vom Abschied aufgesogen werden, einge-taucht in den Rhythmus des Lebens und von diesem getragen.
Das Kommen und Gehen, das Sein werden zum Gegenstand malerischer Emotionen, die sich dem Betrachter entgegen- strecken und denen er sich kaum widersetzen kann.
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